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zum Ersten, zum Zweiten...

Gestern war ein historischer Tag in Kasulu. Leute aus dem ganzen Land (Inder, Araber, Tansanier), aber auch aus Kenia, Somalia, Burundi waren da – was war los?

Die UN lösen so langsam ihre Stationen hier auf, da die Flüchtlingslager geschlossen werden. Kasulu ist ja die „Flüchtlingshauptstadt“ in Tansania. Naja, gestern gab es dann eine große Auktion bei der Massen an Jeeps, Trucks, Bussen, Anhängern, Generatoren, PC’s und und und versteigert wurden. Schnäppchenjäger und Geschäftsleute aus ganz Ostafrika wollten sich das nicht entgehen lassen. Alex und ich waren auch da, um nach einem neuen Traktor für die Station in Matyazo zu gucken und vielleicht einen neuen Generator und Bürozubehör zu kaufen. Leider waren die Sachen alle in so einem schlechten Zustand, dass der Aufwand, alles wieder zu reparieren zu groß gewesen wäre. Da packte mich schon die Wut, wie die einheimischen Mitarbeiter mit den Fahrzeugen usw. umgegangen sind. Okay, die Straßen sind schlecht, aber wirklich jeder Spiegel war kaputt, Beulen in der Karosserie, die Sitze zerfetzt, Reifen platt… Die Geräte und Fahrzeuge sind zum großen Teil aus Deutschland über die „Gesellschaft für technische Zusammenarbeit“ gekommen – wenn die wüssten wie mit ihren Spenden umgegangen wird würden die sich das sicher nächstes Mal etwas genauer überlegen, wo die Mittel hinfließen… Auch die Fahrzeuge vor dem Verkauf mal zu putzen, hielten die Leute nicht für nötig. Spinnweben überall, teilweise sogar Pfützen im Wageninneren mit Algen drin – ist doch logo, dass man für einen großen Reisebus nicht mehr als 5000 Euro bekommt und die einheimischen Busgesellschaften sich über ein Schnäppchen freuen.

Mensch Meier!!!

 

 

8.5.10 16:50

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