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Essengehen, auswärts

Wenn man mal keine Lust hat auf Fasten, keine Haushälterin mehr hat oder einfach mittags nicht die Kraft hat, mit dem Fahrrad den Berg zum Mittagessen hochzufahren, bietet sich der Besuch eines landesüblichen Hotelis an. Der Name Hoteli steht dabei in keinerlei Verwandtschaft mit dem Wort Hotel. In diesem Hoteli bekommt man für kleines Geld einheimische Kost. Die Speisekarte ist schnell aufgezählt: Die Hauptspeisen sind Reis, Kochbananen oder Ugali (Maisteig). Dazu kann man wählen zwischen Bohnen und grünen Blättern, bei uns auch als Spinat bekannt und verschiedenen Fleischsorten: Rindfleisch gibts fast immer, oft auch Huhn, manchmal Dagaa (kleiner Fisch). Ich betrete also das schnuckelige Restaurant und werde mit einem erfreuten „Karibu!“ begrüßt. Falls grad kein Tisch frei ist, setze ich mich einfach an einen besetzten Tisch. Ich bestelle z.B. Wali na N’gombe, also Reis mit Rindfleisch. Bohnen gibt’s immer dabei. Das Rindfleisch ist spärlich, Knochen und Fett sind oft in der Überzahl. Zu trinken gibt’s eine Soda, also Cola, Fanta oder so. Ich bestell eine Fanta Passion. Schon bald kommt die liebe Frau wieder und bringt mir eine Sprite. Ich wollte aber keine Sprite. Sie tanzt wieder ab und bringt eine Cola. Was solls. Normalerweise isst man nur mit einem Löffel, in besseren Hotelis gibt es auch Messer und Gabel. Nachtisch gibt es immer. Entweder eine Banane oder ähnliches oder aber einen leckeren Obstsalat. Zutaten: Papaya, Melone, Ananas und Gurke. Ja, Gurke!! Nach dem Essen bezahle ich meine Rechnung über 2500 Schilling mit einem 10000er-Schein. Keine gute Idee, wenn man danach schnell zum Unterricht muss. Warum? Hamna Chengi! Kein Wechselgeld. Ich bezahle also quasi einen Betrag über 1,25 Euro mit einem 5 Euro Schein – dem größten Schein in Tansania. Die Kellnerin rennt zu allen Shops in der Nachbarschaft und sucht sich das Wechselgeld zusammen. Das passiert fast jedes Mal. So etwas wie Marktwirtschaft und Konkurrenz kennt man hier nur bedingt. Wenn man z.B. vier nebeneinanderliegende Hotelis zur Auswahl hat, wo man Chips Mayae essen kann (Pommes mit Spiegelei) und entscheidet sich für einen wo man bestellt, dann ist es kein Problem, bei der Konkurrenz am Tisch zu sitzen, wenn sie einem besser gefallen. Sind ja frei, ist kein Problem. Lasse mir meinen Kaffee in Hagen nächstes Mal auch vom Celona ins Extrablatt bringen…

2 Kommentare 5.4.10 13:21, kommentieren

Verlängerung!

Hallo aus dem manchmal drückend heißen, manchmal total regnerischen Kasulu.

Seit gestern abend ist es offziell:

Ich bleibe ein halbes Jahr länger hier. Das Land, die Leute, die Kultur und besonders die Natur, all das hat mich total fasziniert, sodass ich einen Antrag beim Bundesamt für Zivildienst gestellt habe, meinen Einsatz zu verlängern. Nach einigen E-Mails bekam ich gestern grünes Licht. Werde allerdings nicht bei der Kirche weiterarbeiten, sondern im Myagondo-Reservat, wo ich einige Ranger kennengelernt habe, die viel Hilfe brauchen. Für das riesige, von Kibondo bis Tabora reichende Reservat, gibt es gerade mal 15 Ranger – eine Einladung an alle Wilderer und Grund für drastisch schrumpfende Tierbestände in den letzten 20 Jahren. Im Myagondo-Reservat leben heute ca. 10000 Löwen, 6000 Elefanten und der größte afrikanische Bestand an Wasserbüffeln (70000 – 80000). Daneben tümmeln sich Giraffen, Leoparde und Nashörner – also die „Big 5“ in Massen. Meine Aufgabe wird die Begleitung von Jagd-Safaris sein, die Verwaltung der Einnahmen (Antilopen kosten 80 Dollar, Büffel 150 Dollar, Löwe bis zu 3000 Dollar) und deren zielgerichteter Einsatz in neues Personal zum Schutz dieses Naturphänomens. Ihr fragt euch sicher, wie man Jagd-Safaris mit dem Erhalt des Tierbestandes vereinabaren kann, aber die Zahl der erlegten Tiere ist minimal, ausserdem wählen wir alte Tiere aus. Die Gelder, die die Jagdgesellschaften investieren, können allerdings in die Sicherung des Reservates gesteckt werden, um es vor Wilderern zu schützen, die mit Maschinengewehren in Herden schießen, viele Tiere verwunden und somit großen Schaden anrichten. Ihr seht, der Zustand im Moment ist kritisch.

Daher werde ich im Juli ins Reservat umziehen und bis Februar 2011 dort bleiben um zu helfen wo ich kann. Ich habe ein Kontingent an Freikarten, dass ich verschenken kann. Wenn ihr also Lust habt, mal mit ins Wildreservat zu kommen, schreibt mir einfach eine Mail, ich leite dann alles in die Wege.

 

Viele Grüße und frohe Ostern,

Tommy

13 Kommentare 1.4.10 09:00, kommentieren

Grüße aus der Gedulds- und Flexibilitätsschule!

Hi Leute,

will euch mal schnell wieder auf den neuesten Stand bringen.

  1. Das Internet im Bible College ist kaputt, ich benutze im Moment ab und zu das Handymodem von Andrea. Es ist Wasser in den Satelliten-Empfänger (?) - irgendein Teil an der Schüssel eingedrungen, daher geht momentan nichts. E-Mails kann ich aber gut empfangen und abschicken.
  2. Die Bibelschule hat ab heute Osterferien. Die nächsten Tage werde ich mit Willy aus Kigoma damit verbringen, die Bibliothek des College aufzuräumen und zu sortieren bzw. mal ein System reinzubringen. Damit hatte David schon angefangen, mal sehen ob ich aus seinem Erbe schlau werde. =) Außerdem müssen ein paar Drucksachen entworfen werden, wo wir für’s Design und die Erstellung verantwortlich sind.
    Und dann wäre da noch…
  3. DER UMZUG. Nachdem ich schon fleißig gepackt hatte, um von meinem großen Haus in ein Zimmer zu ziehen, kam gestern bei einer kleinen Inspektion meinerseits raus, dass keine einzige Lampe funktioniert, der Wasserhahn kein Wasser ausspuckt, und die Dusche nur braune Brühe (wobei das vielleicht einfach im Laufe der Zeit sauberer wird). Hinzu kommt, dass das Grundmobilar (Tisch, Stuhl, Schrank) noch in irgendwelchen Stores schlummert… Also habe ich das Packen mal auf Eis gelegt – nach Ostern sehen wir weiter.
  4. Über Ostern werde ich Kasulu entfliehen, weil hier von Gründonnerstag bis Ostermontag JEDEN Tag stundenlange Gottesdienste stattfinden. Wenn man hier ist, muss man auch hin. Werde also Willy in Kigoma besuchen.
  5. Vor zwei Wochen haben wir mit einigen UN-Leuten, die mit den Burundi-Flüchtlingen arbeiten, ein Bible Study angefangen, welches einmal pro Woche stattfindet. Bisher hatten wir immer sehr lebendige Diskussionen und guten Austausch. Wäre toll, wenn ihr einfach mitbetet, dass ich nicht zuviel rede J, aber Gott umso mehr durch sein Wort und dass er die Herzen öffnet!

 

Ok, dann wünsche ich euch schöne Osterfeiertage!

 

Tommy

 

PS: Wer kennt die 7er-Teilregel aus dem Babylonischen Talmud? Habe ich jetzt im Matheunterricht gebracht und die Jungs haben’s verstanden!!

1 Kommentar 26.3.10 13:36, kommentieren

Busreise, die

… oder „Einer geht noch, einer geht noch rein!“.

Zuerst einmal muss man in Tansania unterscheiden zwischen Busfahrten in großen Reisebussen, die man vorher buchen muss und den Fahrten in den kleinen „Daladalas“. Hier geht es um die Fahrten in großen Bussen.

Von vielen Fahrten in den kleinen Stadtbussen gebeutelt, freue ich mich auf eine Fahrt im bequemen Reisebus. Ich steige die Treppe in den Fahrgastraum hoch und muss feststellen, dass man in Tansania auch locker 5 Sitze in eine Reihe bekommt. Auf einer Seite 2 Sitze, auf der anderen Seite 3 Sitze. Erlaubte Arschbreite: 35 cm. Angepeilte Fahrtzeit: 8 Stunden. Ok, dann mal los. Meine Tasche habe ich über mir zwischen einigen lebendigen Hühnern verstaut. Große Gepäckstücke kommen nach unten in den Stauraum, wo sich auch einige Enten befinden.

Ich habe einen Fensterplatz bekommen, während mein Kollege auf der Gangseite auf einer Backe sitzend, immer wieder versucht, sich in die Sitzreihe zu schieben. Vor uns sitzt eine Mama mit ihren 5 Kindern. Nach 10 Minuten Fahrt fängt ein Unwetter an, dabei fällt mir auf, dass mein Plastikfenster sich nicht schließen lässt und binnen weniger Minuten ist meine Hose klatschnass. Fensterplatz eben. In der nächst größeren Stadt wird angehalten und ich hoffe, dass der Bus sich etwas leert, wir vielleicht mit zwei Mann auf dem Dreiersitz sitzen können. Diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Weitere 20 Leute steigen zu und stellen sich in den Mittelgang, eingezwängt zwischen Reissäcken, Plastiktüten mit Fisch und Kartons. Dort werden sie die nächsten 8 Stunden auch noch stehen.

Die Straßenverhältnisse sind katastrophal, dazu Regen – schon bald müssen wir stoppen, da sich ein LKW im Schlamm festgefahren hat. Dahinter hat sich eine Schlange von 15 LKW’s gebildet. Unser Bus hat eine Schaufel dabei, mit der der LKW irgendwie ausgebuddelt wird. Da uns die Schaufel gehört, können wir auch erst nach einer Stunde weiterfahren, als sich der Stau aufgelöst hat. Irgendwann knallt es laut im Getriebe und alle steigen aus. Drei Stunden lang liegen verschiedene Leute unter dem Bus und reparieren, dann kann es weitergehen. Wir kommen auf eine Teerstraße und halten irgendwann an einem Checkpoint und warten auf eine Soldateneskorte, die uns durch ein gefährliches Gebiet begleiten soll. Nach einer halben Stunde verliert der Busfahrer die Geduld und heizt mit Affenzahn alleine durch das Gebiet. Jede Banditenbande wäre gnadenlos überrollt worden. Leider kommen wir in die Dunkelheit und müssen über Nacht in einem kleinen Städtchen bleiben. Für 2,20 Euro pro Nacht finden wir eine Unterkunft. Am nächsten Morgen um 5 Uhr geht es weiter, mit einer Fähre über den Victoriasee. Drüben angekommen fährt der Bus ohne uns schon weiter, während wir noch auf der Fähre sind. Also mit den Taxi hinterher zur Endstation.

Im nächsten Bus habe ich wieder so ein Glück. Fensterplatz! Diesmal sind die Fenster dicht, aber es tropft mir durch das Dach die ganze Zeit auf den Kopf. Auf einer weiteren Fahrt steht ein Mann in Handschellen neben mir. Während der stundenlangen Fahrt über Staub- oder Teerstraßen verfalle ich in eine Art Trance. 10 Stunden sind gar nicht so lang. Wir kommen immer wieder an Checkpoints vorbei. Schon in den Stunden davor hat der Busfahrer Probleme, da er anscheinend den ersten Gang nicht einlegen kann. Mittags, an einem Checkpoint mitten im Nirgendwo kann der Bus dann nicht mehr anfahren.

Die nächsten Stunden werden mit Reparaturversuchen verbracht, zwischendurch kommen Gerüchte über einen Ersatzbus auf, der uns abholen soll. In einem kleinen Hoteli essen wir Reis mit Bohnen. Einer unserer Mitfahrer zeigt mir stolz ein Huhn, das er zum Abendessen gekauft hat. „Abendessen? Da sind wir doch längst zuhause!“ Die Stunden vergehen, man liegt im Gras, redet mit unterschiedlichsten Leuten und der Ersatzbus ist nicht in Sicht. Der Reiseleiter ist über alle Berge verschwunden. Es wird dunkel und es wird klar, dass heute hier nichts mehr fahren würde. Also eine Nacht im Bus. Dort hängt eine Geruchswolke aus Schweiß, Fisch, Huhn und moderigen Sitzen. Irgendein Spaßvogel erzählt eine Story nach der anderen und die Leute lachen sich kaputt. Ich verlege meinen Schlafplatz auf die warme Teerstraße, auf der es sich besser liegen und atmen lässt als im Bus. Während des Einschlafens höre ich immer wieder Gelächter. Irgendwie scheint den Leuten die Strapaze nichts auszumachen, Nachtruhe scheint es aber auch nicht wirklich zu geben. Am nächsten Morgen, nach 18 Stunden Wartezeit, kommt wirklich ein Bus, der uns ohne Unterbrechungen ans Ziel bringt.

In meinen Knochen stecken ungefähr 50 Stunden reine Fahrtzeit. Eine Busreise durch Tansania eben – mit allen Schikanen!

 

 

3 Kommentare 20.3.10 12:05, kommentieren

wieder fit!

Hi Leute,

die Malaria hat mich aus ihren Krallen gelassen, bin dem Tod quasi nochmal so eben von der Schüppe gesprungen. Dank der auf 3 Tage ausgelegten Medikamente war ich auch nach 3 Tagen wieder fit. Die Idee, am dritten Tag direkt Unterricht zu machen war aber nicht so gut, habe ziemlich viel Quatsch erzählt und wusste zwischendurch nicht mehr, wie ich meine Sätze angefangen hatte. Naja, die können ja auch alle nicht so gut Englisch...

Sonntag war ich dann mit Andrea auf nem Dorf und habe mit ihr den Kindergottesdienst gemacht. Also ich war dabei, als sie den gemacht hat, musste nur mal als Aussätziger verkleidet eine kleine Show machen. Die Kids waren ein wenig scared. Es ging um halb 8 morgens los!! 7:30 Uhr!

Übrigens: 200 Kinder, 2 Sonntagschullehrer. Ist noch ne ganz gute Quote. Es war auch relativ ruhig die ganze Zeit. Störung brachten nur die Erwachsenen, die zwischendurch für den richtige Gottesdienst ihre Instrumente reinbringen und aufbauen mussten. Die Kirche war in einem schlechten Zustand, der Boden bestand nur aus Erde, aber die Leute haben 2 E-Gitarren, eine Bassgitarre und ein Keyboard reingeschleppt. Leider können sie damit nicht umgehen, sie klimpern nur. Habe nur gedacht, dass das die Jungs aus der Bochumer WG nicht hören dürften, die würden ausrasten!

 Mir gehts also wieder gut, danke an alle, die dafür gebetet haben!

1 Kommentar 16.3.10 16:14, kommentieren

Mathe, Matsche und Malaria

Hallo Freunde, hier mal endlich wieder was neues von mir:

Wie einige von euch bereits mitbekommen, ist David wieder nach Deutschland gereist und hat mich hier alleine zurückgelassen. Komme bisher aber ganz gut klar und verhungere nicht. Habe bisher einmal Bratkartoffeln mit Spiegelei gemacht, was aber 2 Stunden gedauert hat und deshalb eher nicht nochmal wiederholt wird. Gibt allerdings hier so Tütensuppen von Knorr, die ich ganz gerne esse. Ansonsten zeigt sich Andrea ziemlich einladefreudig und ich bin öfter bei ihr.

Der Unterricht läuft im Moment sehr gut, was damit zu tun hat, dass die Technik läuft „wie ne Eins“. Dazu werden wir versuchen, zukünftig Viren von außen nicht ins System zu kriegen – also darf nicht mehr jeder Hinz und Kunz seinen USB-Stick in einen unserer PCs stecken und ihn verseuchen. Mit Schrecken musste ich allerdings feststellen, dass die Mathekenntnisse der Bibelschüler katastrophal sind. Heute fange ich also damit an, ihnen die Basics in Mathe beizubringen, denn wie soll ich ihnen Excel beibringen, wenn sie nicht wissen, was das Wort „Prozent“ bedeutet? Ich war zwar selber nie so eine Leuchte in Mathe, aber das sollte man doch schon noch können. Immerhin haben meine Schüler als zukünftige Pastoren auch finanzielle Verantwortung und sollten da ein bisschen besser gerüstet sein.

Zum Thema Matsche ist zu sagen, dass es jeden Tag mindestens einen heftigen Regen gibt, der die ganze Stadt in Schlamm verwandelt. Laufen ist keine gute Idee, da es einfach zu glatt ist und wenn man mit dem Fahrrad fährt, sollte man wirklich aufpassen, nicht hinzufallen.

Achja, und dann war da noch Malaria. Jetzt hat sie mich auch erwischt.

In der Nacht von Sonntag auf Montag fing es an, im Laufe des Montags hatte ich 40° Fieber, konnte sogar nicht mal mehr laut reden, nur flüstern. Wer mich kennt, wird sagen, dass das unrealistisch ist. Dazu Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Frieren usw. Zum Glück war Jonathan aus Shunga da, der dann über Nacht dageblieben ist und auch noch ein Malariamedikament dabei hatte. Heute mache ich also wieder Unterricht, auch wenn ich mich noch ziemlich schummerig fühle. Für Tansanier ist Malaria halt eher eine stärkere Erkältung, daher kann man keine drei Tage krankfeiern.

 

Soweit das aktuelle Geschehen hier. Habe die Hälfte rum und bitte euch, mir KEINE Pakete oder Briefe mehr zu schicken, da diese sowieso nicht ankommen. Einige Freunde aus Matyazo warten bereits seit August auf Pakete, es wäre also rausgeschmissenes Geld, mir jetzt noch was zu schicken.

Ich hoffe mal, dass im Laufe der nächsten Monate die verschickten Sachen noch ankommen.

 

Viele Grüße

Tommy

4 Kommentare 10.3.10 13:10, kommentieren

Da ist das Ding!

Die erhofften Ersatzteile aus Dar es Salaam sind eingetroffen und das innerhalb von 2 Wochen!!

Nachdem ich die letzten Tage immer mit viel Improvisieren unterrichten musste, ist jetzt alles wieder etwas einfacher. 9 PC’s stehen uns zur Verfügung, dazu noch zwei Notebooks bei Bedarf. Luxus!

Davids Sozialarbeitsmannschaft war gestern das erste Mal unterwegs und will morgen von ihren Erfahrungen bei den Kranken, Arbeitslosen usw. berichten.

Ansonsten: David fährt am Samstag nach Matyazo und von da aus einige Tage später nach Kigoma zum Flughafen. Ich ziehe innerhalb des Compounds in eine andere Wohnung. Also von 100 m² auf ca. 18 m².

Aktuelle Jobs neben dem Unterrichten sind:

-         Entwerfen einer Broschüre, die das Bible College vorstellt

-         Homepage für das College erstellen (Gibt’s da einfache aber gute Vorlagen? Habe nämlich keine HTML-Kenntnisse). Ein Ami hat schon eine Homepage für die Kirche erstellt, vielleicht kann ich seinen Webspace nutzen (www.dwt-anglican.com).

Der Blog wird auf jeden Fall (regelmäßiger ) weitergeführt, David wird aus Deutschland noch einige Lexikonartikel reinstellen und ich hab hier abends ja auch viel Zeit, um was zu schreiben…

 

Viele Grüße aus der Matsche!

(Entweder ist Staub oder Matsche, im Moment regnet es, daher Matsche).

Tommy

2 Kommentare 24.2.10 16:45, kommentieren